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(46) Weil aber nicht mit perfekten Menschen und vollkommenen Weisen gelebt wird, sondern mit denen, um die es gut steht, falls sie Abbilder der Tugend sind, glaube ich nämlich dies feststellen zu müssen, dass man niemand völlig gering schätzen darf, in dem sich ein Zeichen von Tugend zeigt, man aber jeden am meisten schätzen muss, wie jeder am meisten mit diesen milderen Tugenden ausgestattet sein wird durch Milde, Maß halten, durch diese selbst, von der schon so viel gesagt wurde, die Gerechtigkeit. Denn ein tapferer und großer Geist ist bei einem Menschen, der weder perfekt noch weise ist meist aufbrausender, jene Tugenden scheinen den guten Mann vielmehr zu berühren. So viel zu den Charaktereigenschaften.

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