Cicero - De officiis

Ein Blog mit einer (leider noch nicht vollständigen) Übersetzung der Aschendorff-Ausgabe von Ciceros "De officiis" DIESE SEITE BEFINDET SICH NOCH IM AUFBAU!!!

26 Juni, 2005

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(14) Und jenes Vermögen aber der natürlichen Vernunft ist nicht gering, weil dieses eine Lebewesen wahrnimmt, was Ordnung ist, was es ist, was sich schickt in welchem Maß zu sagen und zu tun. Daher nimmt kein anderes Wesen die Schönheit, den Reiz, die Übereinstimmung der Teile wahr, die durch die Wahrnehmung erkannt werden; diese Ähnlichkeit glaubt die natürliche Vernunft, indem sie die Schönheit, Gleichmäßigkeit, Ordnung von den Augen zur Seele überträgt, umso mehr noch in Erwägung und Taten aufrecht erhalten zu müssen und stellt sicher, dass sie nicht etwas unschön und unmännlich tut, dann sowohl in allen seinen Ansichten und Taten nichts zügellos entweder zu tun oder zu denken. Aus diesen Dingen entsteht und setzt sich die Sittlichkeit zusammen, die wir suchen, auch wenn sie nicht anerkannt wird, dennoch Sittlichkeit ist, und das nur zu Recht, auch wenn es von niemandem gelobt wird, dass es von Natur aus lobenswert ist